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Auf nach China

Wintersport in China – eine einmalige Gelegenheit

Ein Beitrag von: Thomas Faulhaber

eBusiness Services

Nicht nur europäische Mode, Kosmetik oder Lifestyleprodukte sind in China angesagt. Zunehmend entwickelt sich im Reich der Mitte auch ein Markt für Wintersport. Skigebiete eröffnen im ganzen Land, auch das Austragen der olympischen Winterspiele 2022 macht sich natürlich gut. Für Skihersteller, Zubehörlieferanten und diverse Dienstleister aus dem DACH-Raum bedeutet dies goldene Aussichten. Denn Wintersport „made in austria“ macht sich im Reich der Mitte besonders gut.

Es überrascht natürlich wenig, dass der chinesische Markt für Luxusmode mittlerweile ein gigantisches Niveau erreicht hat. Auch die hohen Umsätze, die mit Kosmetikartikeln, Wohnungseinrichtung oder Nahrungsergänzungsmitteln aus Europa erzielt werden, verwundern kaum noch jemanden. Dass allerdings ausgerechnet in China ein Markt für Wintersport entstehen würde, dürfte dann doch nicht jeder erwartet haben. Sein Entstehen hängt wie auch viele andere der wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas mit dem WHO-Beitritt 2001 zusammen. In Folge der Öffnung für den Weltmarkt schaffte das Reich der Mitte einen steilen Aufstieg, der sich in einer Veränderung des Lebensstils zeigt.

Wintersoirt in China skilift

Wintersport ist individuell

„Speziell die junge Bevölkerung strebt immer mehr nach Individualität und Selbstverwirklichung. Diese Bedürfnisse lassen den Sport- und Freizeitsektor boomen wie nie zuvor und immer mehr Menschen wollen ihre gewonnene Freizeit aktiv nutzen, wovon vor allem der Tourismus- und Sportsektor profitieren“

Martin Glatz, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Peking, im Gespräch

Dieses Zitat verdeutlicht, wie sich das Selbstverständnis von Chinas junger Bevölkerung verändert hat. Das Streben nach dem Erreichen ganz eigener Lebensziele sorgt dafür, dass Chinesen zunehmend offen für Neues sind. Gerade die junge Generation sehnt sich danach, aus der Komfortzone auszubrechen und ganz neue Erfahrungen zu sammeln. Dies führt dazu, dass neue Trendsportarten immer beliebter werden – und da der Wintersport in China noch relativ unbekannt ist, steigt die Nachfrage enorm. Seit dem Jahr 2000 sind hunderte Skigebiete in China entstanden und die Tendenz ist laut dem Außenwirtschaftscenter in Peking steigend. Damit einher geht auch die Entwicklung einzelner Skigebiete zu waschechten Wintersportkomplexen. Denn auch Wellness- und Hotelbetreiber erkennen zunehmend das gigantische Potenzial des Wintersports in einer nach Individualität strebenden Gesellschaft.

Wintersport in China ist eine Chance für Österreich

Auch – und gerade – Österreich kann da enorm profitieren. Skihersteller wie Atomic, Head, Fischer oder auch Blizzard gehören international zu den erfolgreichsten Labels im Wintersport. Persönlichkeiten wie Marcel Hirscher, Anna Veith oder Hermann Maier haben in den letzten Jahrzehnten das Ansehen der Alpenrepublik im internationalen Wintersport stark anwachsen lassen. Produkte wie Skihelme, Brillen, Schuhe und Bindungen made in austria sind auf der ganzen Welt gefragt. Als weltweit derzeit einziger zukunftssicherer Markt befindet sich China  im Visier österreichischer Unternehmen, die vom entstehenden Absatzmarkt profitieren möchten.

Wintersport in China Kooperation

Die Austragung der olympischen Winterspiele in Peking 2022 stellt eine einmalige Gelegenheit dar. Es gilt, hunderte Millionen von Menschen neugierig auf Wintersport zu machen. So sollen nicht nur die Winterspiele zum umjubelten Spektakel werden, sondern auch der aufkeimende Markt richtig gedeihen. Damit dies gelingt, hat sich die österreichische Skiindustrie im Netzwerk Winter China zusammengeschlossen. Ziel ist die gemeinsame Kooperation, um das Potenzial des entstehenden Marktes voll ausschöpfen zu können. Hierzu ist jedoch die Unterstützung durch zuständige Ministerien und Interessenvertretungen essentiell. Gemeinsam mit den zuständigen Delegierten für den Außenhandel ist derzeit ein Masterplan im Entstehen, der dieses Vorhaben ermöglichen soll.

Wintersport in China – viel Arbeit für den DACH-Raum

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Maßnahmen sind auch massive PR-Maßnahmen von immenser Bedeutung. Denn trotz der unmittelbar bevorstehenden olympischen Winterspiele in Peking ist der Ski- und Wintersport vielen Chinesen kein Begriff. Den wachsenden Markt für Wintersport voll nutzen zu wollen, bedeutet auch, den Bekanntheitsgrad des Wintersports im Reich der Mitte anzukurbeln. Sowohl die chinesische Wirtschaft als auch die Regierung in Peking forcieren und fördern den Wintersport aufgrund der baldigen Olympiade massiv. Dies bietet fruchtbaren Boden für die Bemühungen österreichischer Unternehmen, die den Markt erschließen möchten.

Wintersport in China Skifahrer

Doch es ist nicht nur die Alpenrepublik, die vom entstehenden Markt profitieren kann. Der gesamte DACH-Raum lebt zu großen Teilen vom Skisport, seinen Stars und seinen privaten Sportlern. Kessler oder Stöckli aus der Schweiz gehören ebenso zu den begehrten Marken des Weltmarktes wie Ski des deutschen Unternehmens Völkl. All diese Marken haben eines gemein: Tradition, authentische Handarbeit und den Anspruch, Besonderes zu bieten. In China sind traditionsreiche Marken – besonders aus Europa und im Speziellen aus der DACH-Region – lange schon schwer im Trend. Egal, ob Küchen, Uhren, Mode oder eben Sportaccessoires: europäische Handwerkskunst und langjährige Tradition sind im Reich der Mitte begehrt. So bieten sich gerade im traditionslastigen und althergebrachten Wintersport viele Möglichkeiten, auf Merkmale wie Authentizität und Handwerk zu setzen. Für den gesamten DACH-Raum mit seinem Wintersport ist das eine gigantische Chance – wenn Unternehmen sie richtig nutzen.

Fazit

Der chinesische Markt für Wintersport befindet sich gerade im Entstehen. Aufgrund eines zunehmenden Bedürfnisses nach Individualität bei der jungen Bevölkerung ist großes Potenzial vorhanden. Auch die bevorstehenden olympischen Winterspiele in Peking sorgen dafür, dass das chinesische Bewusstsein für Wintersport wächst und wächst. Dennoch muss noch viel getan werden, um den Markt zum Blühen zu bringen. Die gesamte Wintersportindustrie im DACH-Raum muss an einem Strang ziehen, um die Herausforderung bewältigen zu können. Zusätzlich dazu muss die Politik aller beteiligten Länder unterstützend wirken, um die enormen Aufwände, die betrieben werden müssen, bewältigbar zu machen.

Auf diesem Weg ist es für Unternehmen wichtig, verlässliche Partner an ihrer Seite zu haben. Die ZEEVAN GmbH besitzt beste Kontakte ins Reich der Mitte und verfügt über ein verlässliches Expertenteam. Das Know-How unserer Experten kann auch Ihrem Unternehmen helfen, seinen Teil zur Erschließung des wachsende Wintersportmarktes in China beizutragen. Auch, wenn der Weg noch lange und viele Hürden zu überwinden sind – mit und sind Sie für die Zukunft gerüstet! Die ZEEVAN GmbH ist der ideale Ansprechpartner für Unternehmen, die das Potenzial des chinesischen Marktes für sich nutzen möchten. Kontaktieren Sie uns noch heute für einen unverbindlichen Gesprächstermin!

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Thomas Faulhaber

Über den Autor und China-Tourist Experten

Thomas Faulhaber ist Ihr Ansprechpartner für Business Development von Alipay, WeChat Pay und China Digital Marketing. Nach der Fachakademie für Marketing und Management war Thomas einige Jahre als Referent in einem Regierungsbüro der Salzburger Landesregierung tätig. Schon damals war das Interesse an asiatischer Technologie sehr hoch und er begann erste Kontakte zu Unternehmern aus Fernost aufzubauen.

Nach seinem Ausscheiden aus der Landesregierung gründete Thomas 2018 sein eigenes Unternehmen mit Fokus auf Alipay Marketing und B2B China. Nach 2 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Zeevan und Thomas wurde der Entschluss gefasst, künftig als Full-Service-Agentur für China Digital Marketing und E-Commerce to China unter einem Dach zusammen zu arbeiten.

–> Zum Expertenprofil bei OMT

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