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Auf nach China

Produkte in China verkaufen – Tipps und Tricks

Ein Beitrag von: Chien-Hao Hsu

eCommerce China

Die Ausfuhr von Waren in andere Länder ist für viele Unternehmen ein zentrales Standbein. In den letzten Jahren bot sich China als zunehmend attraktiver Markt an. Zahlreiche Unternehmen haben bereits erfolgreich expandiert, viele weitere möchten Produkte in China verkaufen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten, weshalb derzeit noch einige vor einer Expansion zurückschrecken. Mithilfe des richtigen Know-How kann jedoch auch Ihr Unternehmen bald erfolgreich im „Reich der Mitte“ vertreten sein!

Produkte in China verkaufen mobile shopping

Anfangs ist es wichtig, sich an die Gegebenheiten des chinesischen Marktes zu gewöhnen. Was in Europa bewährt ist, funktioniert in China oftmals nicht. Ob der starke Fokus auf mobiles Internet, Einfuhrbeschränkungen oder andere Kundenansprüche – ZEEVAN liefert die nötige Expertise für heimische Unternehmen, um auf dem Markt zu bestehen.

Mobile Commerce – Shopping 2.0

Auch, wenn viele Unternehmen im DACH-Raum bereits stark auf mobiles Internet setzen: China ist hier um einiges weiter. Bereits über 55% aller eCommerce-Einkäufe geschehen dort über mobile Endgeräte. Das stellt Unternehmen, die expandieren wollen, vor bestimmte Herausforderungen: nicht nur optimierte Produktseiten, sondern auch möglichst viele Bilder und nahtlos integrierte Zahlungsmethoden sind hier gefragt. Außerdem muss ein Unternehmen – insbesondere zu Beginn des Markteintritts – gut sichtbar sein. Im Wesentlichen funktioniert das ähnlich wie in Europa. Doch einige der Feinheiten sollen hier exemplarisch dargestellt werden.

Um als Unternehmen in China sichtbar zu werden, ist zum Beispiel die Kooperation mit einer der großen Shopping-Plattformen des Landes unumgänglich. Anders als bei uns stehen in China eigene Websites oder Zeitungsinserate eines Unternehmens schon längst nicht mehr im Aufmerksamkeitsfokus der Kunden. Plattformen wie Tmall von der Alibaba Group sind hier von Interesse. Auf ihnen können Unternehmen ihre Produkte vorstellen und von Kunden entdeckt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf der Plattform einen eigenen Shop einzurichten, um Transaktionen unkompliziert und nahtlos durchführen zu können. Beim Nutzen dieser und ähnlicher Plattformen erwarten Verbraucher jedoch im Gegenzug eine unmittelbare Reaktion des Anbieters – beispielsweise bei Produktfragen. Hier ist es insbesondere beim Markteintritt wichtig, präsent zu sein und Kundenanfragen unverzüglich beantworten zu können. Denn Rundum-Kundenservice wird in China mindestens so groß geschrieben wie in Europa.

Eine kurze Vorstellung von Tmall

Die richtige Plattform finden

Um den bestmöglichen Kundenservice bieten zu können, reicht es jedoch nicht, sofort auf Anfragen zu reagieren. Um den idealen Kundenstamm für sich zu finden, muss ein Unternehmen auch auf der richtigen Verkaufsplattform vertreten sein. Während Tmall ein möglichst umfassendes Sortiment bieten möchte, gibt es auch spezifischere Portale für bestimmte Zielgruppen. Wer zum Beispiel Luxusgüter verkaufen möchte, sollte eher auf einer Plattform wie Kaola oder JD.com setzen. Diese bedienen hauptsächlich wohlhabende Kundenstämme, bei denen es gerne etwas teurer sein darf.

Auch die Mega-App WeChat darf nicht unerwähnt bleiben. Die Rekordanwendung wurde von Tencent entwickelt und zählt mittlerweile fast 1.2 Milliarden aktive User monatlich (Quelle). Streng genommen ist WeChat allerdings gar keine Verkaufsplattform. Die App besteht aus derzeit über 600.000 „Mini-Apps“, welche von Unternehmen mit entsprechenden Accounts integriert werden können. User können so eine App direkt vom Unternehmen beziehen, in der sie anschließend mit der Firma in Kontakt treten oder ihre Produkte kaufen können. Attraktive Gewinnspiele lassen sich über WeChat genauso integrieren wie schnell greifende Feedback-Ketten und gezielte Produktplatzierungen. Mit dem richtigen Wissen wird WeChat ein mächtiges Tool für expandierende Unternehmen.

Produkte in China verkaufen WeChat

Bezahlen mit dem Smartphone

„Die Zahlungsmethoden für Dritte erfolgen meist durch Anbieter wie Alipay und Tenpay und diese sind auch unter Online-Käufern in China weit verbreitet.“

Nenad Cetkovic (COO von Lengow), im Interview mit onlinehändler-news.

Auch im Hinblick auf die Zahlungsmöglichkeiten müssen Unternehmen aus Europa für den Markteintritt in China dazulernen. Denn während bei uns im Web bevorzugt mit Kreditkarte, PayPal oder auf Rechnung eingekauft wird, nutzen Chinesen vor allem Zahlungsmethoden wie Alipay oder WeChat Pay. Unternehmen sollten diese Zahlungsarten anbieten, wenn sie erfolgreich Produkte in China verkaufen möchten. Auch im DACH-Raum selbst werden die chinesischen Zahlungsmethoden zunehmend akzeptiert. Mit ihnen können Kunden ganz leicht über das Smartphone bezahlen. Oftmals müssen sie dazu nicht einmal die Shopping-App verlassen. Dies ermöglicht einen unverzüglichen, einfachen und komfortablen Bestellvorgang.

Die Einfuhr

Ist die Bestellung einmal vollständig abgewickelt, steht der Versand nach China an. Bei der Ausfuhr bzw. Einfuhr nach China gilt es, Zollvorschriften und gewisse Einschränkungen zu beachten. So kann es sein, dass bestimmte Warenkategorien (etwa Elektrogeräte) nur unter verschärften Auflagen nach China geliefert werden dürfen. Diese Auflagen können sich immer wieder ändern, weshalb der stete Kontakt zu Experten empfehlenswert ist.

Einfuhr von Produkten nach China

Chinesische Kunden wollen ihre Ware nicht nur möglichst einfach bestellen, sie wollen sie auch unverzüglich erhalten. Lieferzeiten von mehr als 14 Tagen werden nicht toleriert. Unternehmen sollten daher über Lagermöglichkeiten in einer der Freihandelszonen (etwa Hongkong) nachdenken. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit einem der großen chinesischen Transportdienstleister eine einfache Lösung für die fristgerechte Auslieferung der Ware. Wer Produkte in China verkaufen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, ein effizientes Transportnetzwerk aufzubauen. Besonders das neue Modell des Overseas Fulfillment bietet hier eine gute Transportmöglichkeit für Markteinsteiger.

Produkte in China verkaufen - Overseas Fulfillment

Fazit

In China Fuß zu fassen, wirkt für einige zunächst unschaffbar. Doch befolgt man einige Tipps und kann mit den anderen Kundenerwartungen umgehen, ist der Markteintritt äußerst rentabel. Der starke Fokus auf mobile web sowie einige Einfuhrbeschränkungen sind zunächst gewöhnungsbedürftig. Aber mit der richtigen Expertise an Ihrer Seite kann nichts mehr schiefgehen!

Das Zeevan eCommerce Team steht Ihnen beim Markteintritt in China mit professioneller Beratung rund um alle Themenbereiche zur Seite. Wir sind Ihnen beim Finden der richtigen Verkaufsplattform behilflich und beraten bei der optimalen Gestaltung Ihres Online-Auftritts. Außerdem stehen wir für Fragen der Logistik sowie möglicher Zollbeschränkungen jederzeit zu Ihren Diensten.

Wie all das genau funktioniert? 

Kontaktieren Sie uns noch heute und machen Sie sich mit einem unserer Experten einen persönlichen Infotermin aus! Gemeinsam besprechen wir Ihre Situation, gehen Ihre Bedürfnisse durch und erstellen einen realistischen Fahrplan für Ihren gelungenen Markteintritt in China. 

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Chien Hao Hsu

Über den Autor & eCommerce Experten

Chien-Hao Hsu unterstützt zusammen mit seinem Expertenteam europäische KMUs bei dem Eintritt in den chinesischen eCommerce Markt. Neben seinem Bachelor für Sinologie und Philosophie an der Universität Wien ist Chien-Hao auch akkreditierter eCommerce Management Experte bei der Werbeakademie Wien. Sein beruflicher Werdegang startete Chien-Hao als freiberuflicher Unternehmensberater für die österreichische Telekommunikationsbranche.

Mit Gründung der ZEEVAN GmbH wird er zum exklusiven Alibaba Global Service Partner sowie zum Exportberater für die Plattformen Tmall, JD Worldwide, WeChat Store, Taobao Global und Kaola. Neben seiner Leidenschaft für eCommerce interessiert sich Chien Hao auch für die Themen Data-Driven Marketing, Artificial Intelligence im eCommerce, Big Data und Social Commerce.

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