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Auf nach China

Kosmetik in China verkaufen – der Einstieg

Ein Beitrag von: Chien-Hao Hsu

Digital Marketing

Der Aufstieg von Chinas neuer Mittelklasse macht auch vor dem Kosmetikmarkt nicht halt. Viele Marken sind bereits erfolgreich auf den chinesischen Markt vorgedrungen. Woran dies liegt und worauf Kosmetiklabels bei der Expansion ins Reich der Mitte achten müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Sich etwas Gutes zu tun, ist ein Bedürfnis, das auch in China längst angekommen ist. Klar, dass da auch die Körperpflege ganz vorne mit dabei ist. Der chinesische Markt für Kosmetikprodukte erwirtschaftet mittlerweile Umsätze von über 36 Milliarden US-Dollar jährlich. Der Markt ist einer der am schnellsten wachsenden auf der ganzen Welt. Viele Unternehmen wollen deshalb Kosmetik in China verkaufen.

Neue Wege für ein altes Volk

Das hängt enorm mit dem Aufstieg Chinas in den letzten zwei Jahrzehnten zusammen. Das Land, welches lange für billige Imitate und ärmliche Bauernexistenzen bekannt war, ist mittlerweile zum echten global player geworden. In seiner wechselhaften Geschichte war China schon oft ein Vorreiterland, weshalb es nicht weiter verwundert, dass auch heutzutage chinesisches Know-How wieder gefragt ist. Ob im Gesundheitswesen oder der High-Tech-Industrie, mit China ist seit dem WTO-Beitritt 2001 immer zu rechnen.

Kosmetik in China verkaufen Zukunft

Dies brachte eine Steigerung der Lebensstandards mit sich, aufgrund der sich eine neue, kaufkräftige Mittelschicht gebildet hat. Luxuslabels und Europaurlaube liegen schwer im Trend (wir haben berichtet). Doch auch bei Kosmetik kann beobachtet werden, dass immer mehr Chinesen viel Wert auf Körperpflege legen. Internationale Brands sind hier sehr begehrt. Wer Kosmetik in China verkaufen möchte, muss einige Eigenheiten des wachsenden Markts beachten und verstehen, wie Chinesen Kosmetik shoppen. Nur so können Kunden auch gehalten werden.

Alles sauber, alles grün, alles international

In ganz Asien achten potenzielle Kunden besonders genau darauf, ob Kosmetikprodukte ökologisch unbedenklich und Unternehmen skandalfrei sind. Gerade Umweltverschmutzung ist in China ein bedeutendes Thema, da in den meisten Städten enormer Smog vorherrscht und Atemschutzmasken Standard sind. Die daraus resultierende erhöhte Achtsamkeit führte dazu, dass chinesische Kunden vermehrt jene Produkte kaufen, die biologisch und nachhaltig sind.

Kosmetik in China verkaufen ökonomisch

Keywords wie green, natural und organic sollten bei Unternehmen, die Kosmetik in China verkaufen, ganz oben stehen. Doch auch andere Merkmale ziehen die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich: internationale Kosmetikmarken sind sehr begehrt. Ähnlich wie auch bei Luxusmode wirken europäische Kosmetikartikel auf chinesische Kundenschichten attraktiver und viel begehrenswerter als heimische Ware. Hier konnte festgestellt werden, dass sich insbesondere französische Kosmetik-Brands wie Lancome enorm gut verkaufen. Diese und weitere europäische Marken werden in China als außerordentlich innovativ empfunden, während japanische Marken für solide Premium-Qualität stehen. Koreanische oder amerikanische Kosmetikmarken werden hingegen eher als Massenware abgestempelt. Für europäische Kosmetikunternehmen bietet China also eine große Gelegenheit, sofern sie verstehen, wie der Markt funktioniert.

Wenig Markentreue, viel Online

Eine Herausforderung des chinesischen Marktes für Kosmetik liegt in der oft mangelnden Markentreue der Kunden. Chinesische Käufer probieren gerne verschiedene Marken aus, selbst wenn sie mit der ersten eigentlich ganz zufrieden waren. Wer Kosmetik in China verkaufen will, muss also tendenziell höheren PR-Aufwand betreiben als in Europa üblich. Nur so können Kunden längerfristig akquiriert und gehalten werden. Doch dieser Mehraufwand kann sich schnell lohnen, denn China ist auf dem Weg, der größte Kosmetikmarkt der Welt zu werden. Weil chinesische Kunden bereit sind, für bessere Qualität entsprechende Preise zu bezahlen, ist der Markt ungemein rentabel für europäische Brands. Zudem wächst der Markt – wie die meisten anderen im Reich der Mitte – rasant.

All dies geschieht primär über das Internet, wie bereits in vorangegangenen Artikeln beleuchtet. Für Kosmetik bewährt hat sich besonders die Plattform Weibo, die von der SINA Corporation betrieben wird. Der Mikroblogging-Dienst wird besonders von den bedeutenden KOLs – also den Key Opinion Leaders – genutzt, um Brands zu bewerben. Ähnlich wie Influencer erzielen sie besonders bei Jugendlichen hohe Reichweiten und werden daher von Marken, die sich in China etablieren möchten, angeworben. Auf Weibo können sich User etwa Video-Tutorials, Vlogs oder Produktbesprechungen der KOLs ansehen. Auf diese Weise können Marken ihren Bekanntheitsgrad oft enorm steigern. Zudem können Brands auf Weibo auch durch Gewinnspiele zusätzliche Aufmerksamkeit generieren, um neue Kunden zu akquirieren.

Kosmetik nach China verkaufen Weibo

Chinesische Kunden lieben nicht nur Spiele und Videos, sie informieren sich auch sehr gerne genau über mögliche Käufe. Dies geschieht bei Kosmetik primär auf Baidu, einer Art gigantischer Suchmaschine für China. In eigenen Foren und auf spezifischen Nachrichtenportalen informieren sich Käufer umfassend über ein Produkt, ehe sie eine Kaufentscheidung treffen. Für Unternehmen, die Kosmetik in China verkaufen möchten, ist Suchmaschinenoptimierung für Baidu ebenso wichtig wie positives Feedback und gute Marketingstrategien.

Die richtige Lösung

Und genau da kommt die ZEEVAN GmbH ins Spiel. Unser Expertenteam begleitet Ihr Unternehmen beim Marktstart in China. Von der Einrichtung von Accounts über das Anwerben von KOLs bis hin zur Logistik begleiten wir Sie bei der Expansion. Da der chinesische Markt nach eigenen Regeln funktioniert, ist es bedeutsam, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu wissen. Die ZEEVAN GmbH ist durch ihr bestens aufgestelltes Expertenteam, weitreichendes Netzwerk und innovative Lösungsansätze der richtige Partner für Ihr Unternehmen!

Fazit

China bietet große Gelegenheiten für Kosmetikbrands – insbesondere europäische Marken sind hier klar im Vorteil. Doch eine starke Wankelmütigkeit chinesischer Kunden und der starke Onlinefokus können manche Unternehmen zunächst verunsichern. Die ZEEVAN GmbH möchte Kosmetikunternehmen dabei unterstützen, den chinesischen Markt zu durchdringen. So kann nicht nur die Vielfalt auf dem wachsenden Markt gewährleistet werden, auch der Austausch zwischen den Ländern gewinnt so enorm. Unsere Experten bringen das richtige Know-How mit, um auch Ihrem Unternehmen bei der Expansion ins Reich der Mitte zu helfen. Sie sind interessiert? Kontaktieren Sie uns noch heute für einen unverbindlichen ersten Gesprächstermin!

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Chien Hao Hsu

Über den Autor & eCommerce Experten

Chien-Hao Hsu unterstützt zusammen mit seinem Expertenteam europäische KMUs bei dem Eintritt in den chinesischen eCommerce Markt. Neben seinem Bachelor für Sinologie und Philosophie an der Universität Wien ist Chien-Hao auch akkreditierter eCommerce Management Experte bei der Werbeakademie Wien. Sein beruflicher Werdegang startete Chien-Hao als freiberuflicher Unternehmensberater für die österreichische Telekommunikationsbranche.

Mit Gründung der ZEEVAN GmbH wird er zum exklusiven Alibaba Global Service Partner sowie zum Exportberater für die Plattformen Tmall, JD Worldwide, WeChat Store, Taobao Global und Kaola. Neben seiner Leidenschaft für eCommerce interessiert sich Chien Hao auch für die Themen Data-Driven Marketing, Artificial Intelligence im eCommerce, Big Data und Social Commerce.

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