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Auf nach China

Die Krise als Chance nutzen – zukunftssicher in die neuen Zeiten

Ein Beitrag von: Thomas Faulhaber

Digital Marketing

Auch, wenn es momentan nicht so scheint: die Corona-Krise wird vorübergehen. Der derzeitige Stillstand in vielen Bereichen der Wirtschaft sowie im Tourismus ist nur von begrenzter Dauer. Umso wichtiger ist es jetzt für Unternehmen, für die Zeit nach Corona vorzusorgen – mit den richtigen Maßnahmen können derzeitige Verluste abgebaut und neue Kundenstämme erschlossen werden.

Besonders jene Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes mit Touristen erwirtschaften, sind von den derzeitigen Reisebeschränkungen stark betroffen. Im kommenden Sommer werden kaufkräftige Kunden aus dem asiatischen Raum so gut wie komplett ausfallen. Besserung wird derzeit erst im nächsten Jahr erwartet: Anfang 2021 rechnet man in Österreich wieder mit ersten asiatischen Touristen, ab dem Sommer dann auch mit größeren Gruppen aus Fernost.

Dies klingt zwar düster, aber bietet heimischen Unternehmen gleichzeitig eine unverhoffte Chance. Denn Fakt ist, dass viele österreichische Firmen im Umgang mit Touristen derzeit noch weit unter ihren Möglichkeiten agieren. Sie haben es bislang verabsäumt, sich auf die Ansprüche und Erwartungen asiatischer Touristen einzustellen und damit auch den Umsatz anzukurbeln. Für ebendiese Unternehmen stellt die derzeitige Lage eine Chance dar – sie können sich in aller Ruhe auf den kommenden Ansturm aus Asien vorbereiten, um in den nächsten Jahren mit gut aufgestelltem Service und der Erfüllung asiatischer Kundenbedürfnisse punkten zu können. Zu diesen gehören auch die Sichtbarkeit auf diversen chinesischen Web-Portalen (etwa WeChat) sowie die Akzeptanz beliebter Bezahlmethoden wie Alipay. Wer jetzt früh genug anfängt, sich im chinesischen Internet sichtbar zu machen, ist nach der Krise mit Sicherheit ganz vorne mit dabei!

Vorausplanung mit Digital Chinese Marketing

Auch, wenn derzeit keine Chinesen nach Österreich reisen, sollte man nicht annehmen, dass diese nicht trotzdem bereits ihre nächsten Reisen planen. Potenzielle Touristen aus Asien mögen zwar zurzeit ausbleiben, dennoch verfolgen sie über die großen Plattformen alles digital mit, suchen bereits nach interessanten Geschäften und planen ihre zukünftigen Europareisen. Für heimische Unternehmen bietet sich also eine Riesenchance, schon jetzt mit gezieltem Marketing in China aufzufallen.

Ganz wichtig sind hierfür zunächst zwei Plattformen: WeChat und Alipay. WeChat vom chinesischen Web-Giganten Tencent ist eine Art Mega-App, in der alle Aspekte des digitalisierten Alltags über Mini-Anwendungen vereint werden. Registrierte Unternehmen können hier eigene kleine Anwendungen einspielen sowie über die Social-Media-Kanäle zielgruppenorientierte Werbung aussenden. Da die App über eine Milliarde aktive User aufweist, ist sie eine der zentralen Anlaufstellen chinesischer Touristen, die sich für ihre nächste Reise informieren möchten.

Alipay von der Alibaba Group ist die weltweit größte Plattform für Payment und Lifestyle. Im Gegensatz zu WeChat ist sie stärker auf das Bezahlen per Smartphone ausgerichtet. In China ist die App aus dem Alltag der Bevölkerung gar nicht mehr wegzudenken: ob auf dem Wochenmarkt, im Taxi oder in einem Restaurant, überall können Chinesen dank Alipay mit ihrem Smartphone kontaktlos und einfach bezahlen. Auch europäische Unternehmen erkennen diese Gelegenheit und bieten seit einiger Zeit zunehmend die Bezahlung mit Alipay an. Ein weiterer Vorteil für heimische Firmen: wer Alipay anbietet, hat die Möglichkeit, seine POS-Standorte in die APP mit einem Unternehmenseintrag einzubinden und mit gezielten Marketingaktionen auf sich aufmerksam zu machen. Potenzielle Kunden, die auf Urlaub sind, werden von der App per GPS zu den Geschäften, die sie interessieren, geführt und sorgen so für steigende Umsätze. Wer also auf Alipay vertreten ist und sich entsprechend präsentiert, der wird fast ganz von allein laufend neue Kunden aus China gewinnen können. Sich bereits jetzt mit der chinesischen Käuferschicht auseinanderzusetzen, bedeutet für Unternehmen nach der Krise einen erheblichen Startvorteil gegenüber der Konkurrenz. Eine große Chance!

Selbstverständlich ist die Organisation digitaler Auftritte – insbesondere an den chinesischen Markt gerichtet – auch mit entsprechenden Kosten verbunden. Nicht jedes Unternehmen kann sich diesen Aufwand ohne Weiteres leisten. In Österreich hilft hier oft die Wirtschaftskammer weiter: heimische Unternehmen haben die Möglichkeit, sich um den sogenannten „Digitalisierungsscheck“ beziehungsweise im Falle eines Markteintritts den „Internationalisierungsscheck“ zu bewerben. Mit diesen Förderungen werden bis zu 50% der Investitionssumme übernommen! So können die Selbstkosten für Unternehmen, die neue Zielgruppen erschließen möchten, erheblich reduziert werden.

Der richtige Ansatz

Ist einmal die Entscheidung für chinaorientiertes Digital Marketing gefallen und die finanzielle Hürde aus dem Weg geräumt, zählt nun die Wahl des richtigen Partners bei der Umsetzung. Denn nicht jede Art Unternehmen ist für jede Plattform geeignet, da sie alle verschiedenen Zielgruppen bedienen. Außerdem erfordert die Einrichtung von Alipay in einem Unternehmen einige Formalitäten, die zunächst etwas überfordern können. Viele Unternehmen schrecken da zurück.

Die ZEEVAN GmbH unterstützt seit 2015 österreichische Unternehmen beim Organisieren von Web-Auftritten in China, einige konnten auch schon einen kompletten Rollout im Reich der Mitte vollziehen. Als offizieller Partner von Alibaba und Tencent bietet ZEEVAN heimischen Firmen technische Lösungen für die Akzeptanz von Alipay und WeChat Pay an und unterstützt sie bei der erfolgreichen Einrichtung der eigenen Auftritte. Jahrelange Erfahrung mit China Digital Marketing, eCommerce to China sowie eine klar zukunftsorientierte Philosophie machen ZEEVAN zum idealen Ansprechpartner für österreichische Unternehmen, die neue Kundenstämme aus China erreichen möchten. Nutzen auch Sie die heutige Krise, um fit für die Zukunft zu werden!

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Thomas Faulhaber

Über den Autor und China-Tourist Experten

Thomas Faulhaber ist Ihr Ansprechpartner für Business Development von Alipay, WeChat Pay und China Digital Marketing. Nach der Fachakademie für Marketing und Management war Thomas einige Jahre als Referent in einem Regierungsbüro der Salzburger Landesregierung tätig. Schon damals war das Interesse an asiatischer Technologie sehr hoch und er begann erste Kontakte zu Unternehmern aus Fernost aufzubauen.

Nach seinem Ausscheiden aus der Landesregierung gründete Thomas 2018 sein eigenes Unternehmen mit Fokus auf Alipay Marketing und B2B China. Nach 2 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Zeevan und Thomas wurde der Entschluss gefasst, künftig als Full-Service-Agentur für China Digital Marketing und E-Commerce to China unter einem Dach zusammen zu arbeiten.

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